Vibe Coding Seminar

Geplante Inhalte – Entwurf, Feedback willkommen. Das Seminar befindet sich in Vorbereitung. Was hier steht, beschreibt, was das Seminar behandeln soll. Was Ihnen fehlt, schreiben Sie uns gern im Formular.

Offenes Seminar

Vibe Coding für Entscheider

Ein Seminar, das Geschäftsführung, Bereichsleitung und Produktverantwortlichen das Urteil ermöglichen soll, das sie bei KI-gestützter Softwareentwicklung brauchen: Chancen, Risiken, Kosten, Einführung.

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Ausgangslage

Worum es geht

Mit Claude Code, Cursor oder Lovable entsteht Software in Tagen statt Monaten, so lautet das Versprechen. Für die Leitung eines Unternehmens ist das keine Technikfrage, sondern eine Frage von Budget, Risiko, Haftung und Organisation.

Das Seminar soll genau diese Perspektive einnehmen. Es soll erklären, was die Werkzeuge leisten, ohne dass Sie selbst programmieren müssen, und die Fragen schärfen, die Sie Ihrem Team, Ihren Dienstleistern und Ihrer IT stellen sollten, bevor Sie etwas freigeben.

Leitfrage des Seminars: Was müssen Sie wissen, um eine Entscheidung zu treffen, die Sie später auch begründen können?


I–IV Ablauf des Seminars · exemplarisch

Vier Module, eine Entscheidungsgrundlage

Das Seminar soll in vier Module gegliedert sein, die aufeinander aufbauen. Reihenfolge und Gewichtung sind ein Entwurf und können sich mit Ihrem Feedback noch ändern.

  1. Modul I Chancen

    Chancen

    Wo in Ihrem Unternehmen KI-gestützte Entwicklung echten Vorsprung bringt – und wo nicht.

    Soll behandeln

    • Was Claude Code, Cursor, Codex, Lovable und Bolt heute zuverlässig leisten und wo die Grenzen liegen, eingeordnet nach Werkzeugkategorien statt nach Marken.
    • Welche Vorhaben sich für schnellen KI-Bau eignen: interne Werkzeuge, Prototypen, Erweiterungen bestehender Systeme.
    • Was billiger werdende Software für Ihr Angebot, Ihre Wettbewerber und Ihre Make-or-buy-Entscheidungen bedeuten könnte.
  2. Modul II Risiken

    Risiken

    Haftung, Abhängigkeiten, Qualität und Regulierung, nüchtern eingeordnet.

    Soll behandeln

    • Wer verantwortet Fehler in KI-gebauter Software, und welche Sorgfaltspflichten treffen die Leitung? Einordnung, keine Rechtsberatung.
    • Welche Pflichten aus Produkthaftungsrichtlinie, Cyber Resilience Act und AI Act auf Unternehmen zukommen, die Software ausliefern.
    • Vendor Lock-in, Urheberrecht an generiertem Code und technische Schulden als Risiken, die man bewusst akzeptiert oder begrenzt.
  3. Modul III Kosten

    Kosten

    Lizenzen, Nutzungskosten, Folgekosten von schnell gebautem Code und der realistische Zeitgewinn.

    Soll behandeln

    • Aus welchen Posten sich die Kosten zusammensetzen: Lizenzen, nutzungsabhängige Token-Kosten, Einarbeitung, Review und Betrieb.
    • Wie Sie Produktivitätsversprechen und Studien lesen, ohne Durchschnittswerte auf Ihr Unternehmen zu übertragen.
    • Wie eine Budgetskizze für einen ersten Einsatz aussehen könnte, die vor Gesellschaftern und Beirat trägt.
  4. Modul IV Einführung

    Einführung

    Welche Rollen, Freigaben und Kennzahlen Sie brauchen, damit aus Experimenten verlässliche Ergebnisse werden.

    Soll behandeln

    • Wer was entscheidet: Fachbereich, IT, Einkauf und Geschäftsführung, und wo die Freigabe eines Werkzeugs hingehört.
    • Worauf der Einkauf bei Enterprise-Lizenzen und Dienstleisterverträgen achten sollte: Datennutzung, Nutzungsgrenzen, Ausstieg.
    • Ein schlankes Kennzahlenset für die Leitung und Kriterien für die Entscheidung, auszuweiten oder zu stoppen.

Live-Demonstration

Was ein Coding-Agent live baut – und wo es hakt

Geplant ist eine Live-Demonstration: Ein Coding-Agent soll vor Ihren Augen eine kleine Geschäftsanwendung bauen. Nicht, damit Sie es nachmachen, sondern damit Sie sehen, wie schnell ein überzeugender Stand entsteht und welche Lücken dahinter bleiben. Die Abwägung, die dabei sichtbar werden soll:

Chance und Risiko aus der Live-Demonstration
ChanceRisiko
Aus einer Beschreibung in Alltagssprache entsteht eine lauffähige Anwendung, etwa ein internes Erfassungsformular mit Auswertung. Der erste sichtbare Stand ist oft in sehr kurzer Zeit da.Was fertig aussieht, ist es selten: Anmeldung, Berechtigungen, Datensicherung und Fehlerfälle fehlen oder sind nur angedeutet. Wer prüft das vor dem Go-Live?
Änderungswünsche lassen sich im Gespräch umsetzen. Fachbereiche können ihre Idee selbst zeigen, statt sie lange zu beschreiben.Jede schnelle Änderung kann an anderer Stelle etwas brechen. Ohne Tests und Review wächst ein Bestand, den niemand mehr überblickt.
Der Agent erklärt, was er tut, und kann vorhandenen Code lesen und zusammenfassen. Das senkt die Hürde, bestehende Systeme zu verstehen.Erklärungen klingen sicher, auch wenn sie falsch sind. Wer im Unternehmen kann das beurteilen, und wer haftet, wenn es niemand tut?

Voraussetzungen

Keine Programmierkenntnisse

Sie brauchen weder Programmierkenntnisse noch einen Laptop mit bestimmten Werkzeugen. Hilfreich ist ein konkretes Vorhaben oder eine Frage aus Ihrem Unternehmen, an der Sie das Gelernte prüfen möchten: ein Projekt eines Dienstleisters, ein Prototyp aus dem Fachbereich, eine Budgetanfrage Ihrer IT.

Rechtliche Themen werden eingeordnet. Das ersetzt keine Rechtsberatung.

Termine

Werden bekanntgegeben

Für das offene Seminar stehen noch keine Termine fest. Melden Sie Ihr Interesse unverbindlich an; wir informieren Sie, sobald es so weit ist. Wenn Sie mit mehreren Personen aus Ihrem Führungsteam teilnehmen möchten, kann ein Inhouse-Seminar die bessere Wahl sein.

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Antwortkarte · unverbindlich

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Unverbindlich. Für offene Seminare informieren wir Sie, sobald Termine feststehen. Für ein Inhouse-Seminar melden wir uns innerhalb von zwei Werktagen für ein kurzes Vorgespräch.

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